Heizwasserreinigung mit dem MdA
Schluss mit Kalk und Korrosion in der Heizung

Schluss mit Kalk und Korrosion in der Heizung
- und Kaltwasserkreisläufen

Auf Wasser als Energieträger können wir im Anlagenbau nicht verzichten, da die thermischen Eigenschaften einmalig sind und eine einfache Verfügbarkeit gegeben ist. Allerdings führt der ständige Kontakt der metallischen Teile der Anlagen mit dem Wasser zur Korrosion, unter der elektrochemische Prozesse ablaufen. In Wasser sind Inhaltsstoffe enthalten, die dazu führen, dass sich Materialteile von den metallischen Werkstoffen lösen und im Wasser als lose Teilchen weitergetragen werden. Heutige Anlagen sind inzwischen so konstruiert, dass sie kaum mehr Nischen für die Oxidationsprodukte bieten und diese stattdessen weiterhin im System bewegt werden. Dass Störfracht vorhanden ist, fällt dann oft erst bei bemerkbaren Schäden und Problemen im Betrieb der Anlage auf. Aus Korrosionsherden bilden sich des Weiteren Inkrustationen und auch Korrosionspartikel bilden Ablagerungen, die zu Problemen führen können. Eine wesentliche Ursache für diese Prozesse ist die Wasserhärte. Da der Geräte- und Anlagenbau mittlerweile deutlich schlanker geworden ist, wurde im Dezember 2005 die Richtlinie VDI 2035 Blatt 1 „Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen“ novelliert. Diese Richtlinie widmet sich der Qualität des Füll- und Ergänzungswassers. Zur Aufbereitung des Wassers und damit zur Vermeidung von Korrosion findet man auf dem Markt zumeist Enthärtungsgeräte, die auf dem Ionentauschverfahren beruhen. Getauscht werden in diesem Prozess Kalzium und Magnesium gegen Natrium. Dabei entsteht allerdings Natriumhydrogenkarbonat bzw. Natron, das weiterhin im Wasser verbleibt. Es ist thermisch nicht stabil und geht an der heißen Kesselwand neue Verbindungen ein, die nicht mehr löslich sind. Um Heizanlagen vor Korrosion und vor Kesselstein zu schützen, haben wir den magnetisch-dynamischen Abscheider entwickelt, der ohne chemische Zusatzstoffe auskommt und inzwischen vielfach erprobt ist. Mit seiner Hilfe kann die Mineralstoffmenge wie auch die Leitfähigkeit des Wassers gesenkt und auch der pH-Wert korrigiert werden. Auf diesem Weg wird zudem die Wasserqualität erreicht, die von der Richtlinie VDI 2035 zur Korrosionsvorbeugung gefordert wird – und das langfristig. Die Funktionsweise des MdAs ist im Grunde recht einfach: Es werden mehrere Magnetfelder erzeugt, durch die das Wasser geleitet wird. Da die Korrosionsprodukte Mischeisenoxide sind, bleiben sie an den Magneten haften. Das funktioniert sowohl bei kleinen, gerade erst entstandenen Teilchen, als auch bei großen Partikeln. Da ihre Oberfläche groß ist, können außerdem die Härtebildner gemeinsam mit den Eisenoxiden separiert werden. In so behandelten Anlagen bilden sich an den Anlagenkomponenten Oxidüberzüge, die die Metalle passivieren. So kann ganz ohne Fremdenergie und ohne chemische Zusätze nachhaltig ein dauerhafter Schutz vor Korrosion und Härtebildnerausfall gewährleistet werden.

Magnetitseparierung

Magnetit ist eine chemische Verbindung von Eisen und Sauerstoff (FeO•Fe2O3) = Eisen(II,III)-oxid

VIER FUNKTIONEN IN EINEM GERÄT

Schlammfalle

1 Schlammfalle


Hier werden durch Verringerung der Fließgeschwindigkeit grobe und schwerere Verunreinigungen aussedimentiert und am Behälterboden gesammelt.

VIER FUNKTIONEN IN EINEM GERÄT

Magnetische Wasseraufbereitung

2 Magentkraft


Die Magnete fangen magnetische Dispersionen ab und halten sie bis zur nächsten Reinigung fest.

3 Magnetische Wasseraufbereitung


Die permanente magnetische Bearbeitung des Wassers führt zum Ausfall der Karbonathärte.

VIER FUNKTIONEN IN EINEM GERÄT

Siebfilter

4 Siebfilter


Die mechanische Filtration am Ausgang schützt die Anlage vor sonstigen Feststoffen.